Festival: Das waren die Top-Acts 2014!

Die nächste Ausgabe des m4music Festivals findet vom 26. bis 28. März 2015 statt. Erste Bands geben wir Ende November bekannt, das komplette Programm kommt im Februar 2015!


Jungle (UK)

Diese britische Combo ist verantwortlich für den alles und alle vereinenden Soundtrack des Jahres 2014. Kühl-heisse Disco-Hits wie «Busy Earnin» füllten die Dancefloors und die Konzertclubs, denn die Mitglieder von Jungle, die sich erst pünktlich zum Release ihres Debüts zu erkennen gaben, sind eine brillante und luxuriös ausgestattete Liveband, die zum Tanzen zwingt.

Lo & Leduc (BE/CH)

Rap aus der Schweiz bedeutet zur Zeit vor allem Lo & Leduc. Auf ihrem Album «Zucker fürs Volk» – produziert vom Zürcher Dodo – verquicken die beiden Berner frischen Sprechgesang mit tropischer Elektronik zu Hits wie «Blaui Peperoni» oder «All die Büecher». Lo & Leduc geben dem Affen sehr viel guten Zucker.

Bilderbuch (AT)

«Treibend, nicht zu zickig, wiedererkennbar und tanzflächentauglich», schrieb das Musikmagazin «Visions» treffend zur Band aus der oberösterreichischen Provinz, die mittlerweile nach Wien übergesiedelt ist. Dort feilten die vier an ihrer fintenreichen Rockmusik, die auf der aktuellen Single «Spliff» in den verrauchten Club weitertanzt.

Sohn (UK/OE)

Wien statt London: Diesen im Popzirkus doch eher überraschenden Wohnortstausch hat Christopher Taylor vollzogen. Erst musizierte er unter dem Namen Trouble Over Tokyo, löste diese Schlafzimmersoulband, deren einziges Mitglied er war, asbald auf – und tauchte als SOHN wieder auf. Seither hat er einen Remix für Lana Del Rey und das gefeierte Debüt «Tremors» auf dem renommierten Label 4AD veröffentlicht – das dort beginnt, wo James Blake aufhört. Unbedingt hörenswert.

Phoria (UK)

Sie kommen aus Brighton und sind zu fünft, um ihre Vision von nachtschattiger Popmusik in die Realität umzusetzen. Phoria bewegen sich auf ihren ersten drei EPs zwischen Club und Konzertlokal – und wenn ihre Songs das Helle finden, kennt die Euphorie keine Grenzen mehr. Fehlt nur noch das Debütalbum.

Conjonctive (VD/CH)

Die Deathcore-Band aus Nyon war die grosse Überraschung an der Demotape Clinic am vergangenen M4Music. Denn Conjonctive, die mit Sonia Kaya und Randy Schaller über eine brachiale Stimm-Frontline verfügen, räumten den Preis für Demo of the Year ab. Seither wird ihr hartgesottener und virtuoser Schwermetall auch abseits der Headbangernische wahrgenommen.

Sizarr (DE)

Dieses junge Trio bringt das Provinzkaff Landau auf die Poplandkarte. Mit ihrem Debüt «Psycho Boy Happy», das melancholische Soundflächen, eine ausgefuchste Beat-Architektur, tanzende Synth-Klänge und den Gesang von Fabian Altstötter zusammenbrachte, stürmten die drei Festivals wie das Melt oder das Hamburger Dockville. Pünktlich zum M4MUSIC veröffentlichen Sizarr nun ihr zweites, langerwartetes Album «Nurture», mit dem die Band weite Kreise ziehen wird.

Death by Chocolate (BE/CH)

«Diese Bieler sind Weltklasse», titelte die «NZZ am Sonntag» und feierte das zweite Album «Among Sirens» in den höchstmöglichen Tönen. Und fürwahr: hier ist eine Band zu hören, die auf der Ochsentour durch die Rockwelt ihre Sporen abverdient hat, doch ihre Kanten nie verloren hat. Das ist Rock mit dem Stadion in Sichtweite, und dem Töffstiefel im Bluessumpf.