Weitere Top-Acts fürs Festival 2015 bestätigt!

Nneka, Awolnation, Black Box Revelation, Mimiks, James Gruntz, Is Tropical, Camilla Sparksss und viele weitere Acts ergänzen neu unser Programm. Die 18. Ausgabe findet vom 26. bis 28. März 2015 in Lausanne und Zürich statt.

Weihnachtsgeschenk gesucht? Ab sofort sind Tagestickets und Festivalpässe erhältlich.


Is Tropical (UK)

Die Briten waren eine der ersten westlichen Bands, die durch die Mongolei tourten und kennen auch sonst keine Grenzen. Denn das Format des klassischen Rocksongs ist ihnen viel zu eng – wie auf ihrem Debüt «Native To» nachzuhören ist. Diese Platte ist auf dem damals überheissen Electro-Genreclash-Label Kitsuné erschienen. Doch auch das Albumformat ist Is Tropical nun zu eng geworden. Denn ihr neues Werk «Black Anything», das auf allen fünf Kontinenten aufgenommen wurde, ist in fünf Teile aufgesplittet. Und wenn dann alle «Black Anything»-Tracks erschienen sind, die modular zusammengepappt werden können, dann ergibt das mit Sicherheit mehr als die Summe der einzelnen Teile.

Bilderbuch (AT)

«Treibend, nicht zu zickig, wiedererkennbar und tanzflächentauglich», schrieb das Musikmagazin «Visions» treffend zur Band aus der oberösterreichischen Provinz, die mittlerweile nach Wien übergesiedelt ist. Dort feilten die vier an ihrer fintenreichen Rockmusik, die auf der aktuellen Single «Spliff» in den verrauchten Club weitertanzt.

Jungle (UK)

Diese britische Combo ist verantwortlich für den alles und alle vereinenden Soundtrack des Jahres 2014. Kühl-heisse Disco-Hits wie «Busy Earnin» füllten die Dancefloors und die Konzertclubs, denn die Mitglieder von Jungle, die sich erst pünktlich zum Release ihres Debüts zu erkennen gaben, sind eine brillante und luxuriös ausgestattete Liveband, die zum Tanzen zwingt.

Nneka (DE/NG)

«Genauso gut wie Lauryn Hill», schrieb die englische Hypepresse, als Nneka 2005 ihr Debütalbum veröffentlichte. Doch die Musik der Nigerianerin, die lange Zeit in Deutschland lebte und nun wieder in ihre Heimat zurückgekehrt ist, benötigt keine Vergleiche. Denn die Sängerin hat eine eigene Soulsprache entwickelt, die politisch Stellung bezieht, aufrüttelt und zart berührt. Spätestens seit ihrem letzten Album «Soul Is Heavy» ist Nneka ein globaler Star, die mit Rappern wie Black Thought von den Roots oder Nas zusammenarbeitet – und pünktlich zum Auftritt am M4Music neue Songs veröffentlicht.

Stu Larsen (AUS)

«Vagabond»: So heisst das Debütalbum des Australiers Stu Larsen. Es ist ein programmatischer Titel, denn die Landeszugehörigkeit spielt bei diesem vagabundierenden Singer-Songwriter eigentlich keine Rolle. Davon zeugen seine Songs, die vom lichten, aber doch auch melancholischen Leben auf konstanter und oftmals auch zielloser Reise berichten. Das Ziel seiner Lieder ist aber klar. Denn diese treffen mitten in unsere Herzen.

Camilla Sparksss (CH/TI)

In den übersteuerten Songs von Camilla Sparksss ist nichts nett, sondern vieles gefährlich. Die Elektronik überschlägt sich, beisst zu, und mittendrin die Stimme der Tessinerin, die die Hörer durch diese eisigen Synth-Klangwelten peitscht. Zu erwähnen gilts weiter, dass Barbara Lehnhoff – so der bürgerliche Name von Camilla Sparksss – auch Teil der Band Peter Kernel ist und ihre Platte «For You The Wild» zu den kompromisslosesten Schweizer Veröffentlichungen der letzten Jahre gehört.

Death by Chocolate (CH/BE)

«Diese Bieler sind Weltklasse», titelte die «NZZ am Sonntag» und feierte das zweite Album «Among Sirens» in den höchstmöglichen Tönen. Und fürwahr: hier ist eine Band zu hören, die auf der Ochsentour durch die Rockwelt ihre Sporen abverdient hat, doch ihre Kanten nie verloren hat. Das ist Rock mit dem Stadion in Sichtweite, und dem Töffstiefel im Bluessumpf.

Buvette (CH/VD)

Vor fünf Jahren tanzte Cédric Streuli alias Buvette mit einer lustigen und unverbrauchten Synth-Pop-Spielart ins Rampenlicht. Mittlerweile wählt der Provinzknabe aus dem Waadtländer Skiort Leysin behutsamere Sounds für seine Songs aus. Songs wie «Airplane Friendship», dessen Clip im vergangenen Jahr am M4Music mit dem «Best Swiss Video Clip»-Award ausgezeichnet wurde. Im Sommer 2014 erschien zudem sein drittes Album «The Never Ending Celebration», auf dem sich Buvette einmal mehr als eigenständiger Soundforscher präsentiert.